Wasser sparen
Ein Ratgeber zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser

Händische und elektrische Gartenpumpen

Eine Gartenpumpe können Sie entweder an einem vorhandenen Sammeltank oder über eine Erdbohrung bzw. eines Schachts am Grundwasser anschließen. Grundsätzlich wird zwischen manuellen und elektrischen Pumpen unterschieden. Außerdem unterscheiden sich die Pumpen durch:

  • die Förderhöhe in Meter
  • der Fördermenge in Liter (pro Stunde)
  • die Ansaugtiefe

Schwengelpumpe

Die händisch zu betreibende Schwengelpumpe ist preisgünstig in der Anschaffung und zudem ein nostalgischer Blickfang.

Bei der Installation sollte am Ansaugrohr ein Filter eingebaut werden, um Verschmutzungen innerhalb der Pumpe zu vermeiden. Im Inneren ist eine Lederdichtung verbaut, welche einem natürlichen Verschleiß unterliegt. Diese sollte nach einigen Jahren gewechselt werden, da ansonsten nicht mehr die notwendige Dichtigkeit sowie eine ausreichende Sogstärke gegeben ist. Im Winter muss die Pumpe komplett entleert werden, außerdem empfiehlt sich ein Abbau des Oberteils.

Elektrische Gartenpumpe

Die strombetriebene Ausführung bietet wesentlich mehr Komfort und kann ggf. auch mobil für andere Einsatzorte zum Um- und Abpumpen verwendet werden. Achten Sie beim Kauf neben den bereits oben aufgeführten Merkmalen auf:

  • die Leistungsaufnahme in Watt (z. B. 1200W)
  • das Gewicht
  • den Druck in Bar
  • ob fest eingestellte oder schaltbare Stufen vorhanden sind
  • eine vorhandene Anzeige oder ein Display integriert ist
  • ob der Filter fest installiert ist oder separat beschafft werden muss

Wie bei der Schwengelpumpe ist es zweckmäßig, vor dem Ansaugrohr einen Filter zu installieren und die Pumpe vor der Frostperiode abzubauen.